Chile 1998

 

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Frühstück und Abfahrt um 8 Uhr zu der Kupfermine. Es ist kein Platz für eine Führung mehr frei, sie sagen vielleicht können sie noch einen Bus auftreiben also warten wir. Dann erfahren wir das es mit der Führung nichts wird.

Um 12 Uhr fahren wir ab nach Antofagasta, eine Stadt am Meer. Aber bis dorthin sind wieder 4 Stunden Wüste dazwischen, leichte Hügel und riesige Sandebenen, dann noch eine halbe Stunde am Strand entlang, bis zu einem Zeltplatz direkt am Meer. Hier geht die Wüste nahtlos in den Sand vom Strand über es ist kein einziger Grashalm dazwischen. Die großen Sandberge sind ein guter Trainingsplatz für Motogroßfahrer, wir sehen eine Zeit zu wie sich zwei abmühen den Berg hinauf zu kommen.

Ein schöner Morgen beginnt, ich mache vor dem Frühstück noch einen Strandbummel, wo ich kleine Fische, Krebse und Muscheln beobachte.

Nach dem Frühstück kommt wieder alles auf die Wagen und um 8 Uhr 45 geht es weiter in die übliche sandige Region. Ein ständiger wechsel zwischen Sandebenen und Sandhügeln, nach einer Stunde Fahrt schaut plötzlich eine riesige Hand aus dem Boden. Es ist eine mehrere Meter große Hand, die aus Sand geformt in der Landschaft steht.

Es ist schon Mittag vorbei (13 Uhr) endlich eine kleine Oase mit einem Restaurant !!! Aber oh Schreck, es gibt zwar etwas zum Essen aber überhaupt nichts mehr zu Trinken, sie warten schon tagelang auf eine Lieferung.

Es geht weiter auf einer sehr staubigen Straße zwischen Sand und Steinhügel es gibt verschiedene Kaktusse, ein paar große Vögel kreisen, es ist heiß, wie es sich für eine Wüste gehört. Es wird etwas felsiger und plötzlich, ein Ausblick! Eine herrliche Meeresbucht und ein kleiner Ort nur einige winzige Häuser. Wir steigen aus und schauen fasziniert in die Runde. Ein schöner Sandstrand mit herrlich weichen Sand, einige Leute aber nicht mit Menschen überlaufen.

An so einen Platz ist eine größere Pause fällig. Wir machen eine Fahrt mit einem kleinen Schiff auf eine Insel mit Seelöwen.

Nach 2 1/2 Stunden erholsamer Pause geht es weiter, am Strand entlang nach Chanaral.

Der Aufenthalt gestaltet sich nur kurz, denn es geht noch bis zu einen Campingplatz der Flamenco hieß weiter, wo wir um 20 Uhr 30 eintrafen. Ein großer Platz mit guten Wasch- und Toilettenanlagen. 

Der nächste Tag, Frühstück im Freien, um 8 Uhr 30 geht's ab nach Copiapó, an der Pazifik Küste entlang und das letzte Stück wieder ins Landesinnere. Diesmal ist es eine kurze Fahrt, nach 2 Stunden sind wir schon in Copiapó. Eine ziemlich große schöne Stadt mit viel grün, große Bäume in schönen Parks.

Wir ziehen in ein angenehmes Hotel ein, das San Francisco de la Selva. Nach einem erfrischenden Bad machten wir uns auf den Weg zum Mittagessen. Das Restaurant heißt Bavaria welches wir auswählen. Nach dem Essen gehe ich in der Stadt spazieren, ich mache auch eine Runde durch den schönen Park, hier ist es angenehm kühl, in der Sonne hatte es eine Hitze, man hatte das Gefühl, erdrückt zu werden.

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Stand: 15.10.11